{"id":373,"date":"2021-03-31T15:41:21","date_gmt":"2021-03-31T15:41:21","guid":{"rendered":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/?page_id=373"},"modified":"2021-03-31T16:33:03","modified_gmt":"2021-03-31T16:33:03","slug":"gitarrenbau-in-spanien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/?page_id=373","title":{"rendered":"Gitarrenbau in Spanien"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr den Gitarrenbau in Spanien hatte die lange andauernde arabische Dominanz gro\u00dfe Bedeutung, die mit der siegreichen Schlacht von Jerez im Jahr 711 in Andalusien begann. Bereits im achten und neunten Jahrhundert waren verschiedene Formen der Lauten in Gebrauch. In dem Buch Cantigas de Santa Maria , das in der Bibliothek der Klosterresidenz El Escorial nahe bei Madrid aufbewahrt wird, sind verschiedene Formen von Saiteninstrumenten und anderen Instrumenten abgebildet, die in der mittelalterlichen Zeit zwischen 1257 und 1275 in Spanien existierten und wie sie gespielt wurden (Rodriguez, 2003, S.15). Die bunten Bilder sind, begleitet von mittelalterlicher Musik <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Lm2G-QRBJEE\" target=\"_blank\">hier <\/a>zu bewundern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Cantigas de Santa Maria, gesungen und begleitet von einigen historischen Instrumenten, vermutlich nachgebauten Instrumenten, kann man <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rBP8SuZgETk\" target=\"_blank\">hier <\/a>bewundern.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf den Gitarrenbau ist hier eine zehnsaitige Gitarre im Einsatz zu sehen, auf der Narciso Yepes die Cantigas de Santa Maria spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer noch mehr sakrale Chor Musik aus dem Mittelalter m\u00f6chte und Nachbauten historischer Instrumente sehen will, findet hier eine abendf\u00fcllende Aufnahme mit sehr guter Bild- und Tonqualit\u00e4t Qualit\u00e4t der Sacred Music From Medieval Spain: The Llibre Vermell And The Cantigas De Santa Maria, aufgenommen in Montpellier, S\u00fcd-Frankreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der ersten Gilden, die in Madrid entstanden, war die Gilde der Violinen und Gitarrenbauer, die 1578 gegr\u00fcndet wurde. Spanien war um 1600 das Land in Europa, in dem die Vihuela und die Gitarre haupts\u00e4chlich gespielt wurde (Rodriguez, S. 22). Zu der Zeit war die zupfende und schlagende Spielweise bereits modern, weshalb diese Instrumente in Europa \u201eHand Vihuela\u201c genannt wurde. Wenn man den Klang des Wortes Vihuela und die zupfende Spielweise betrachtet, scheint die alte deutsche Bezeichnung \u201aZupfgeige\u2018 naheliegend.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur:<\/p>\n\n\n\n<p>Rodriguez, Manuel: The Art and Craft of Making Classical Guitars. Hal Leonhard Corporation, 2003. (Library of Congress Control Number: 2003110369)<\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/8d34b4e6dca7464f8bf3ca5138aa9efb\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Gitarrenbau in Spanien hatte die lange andauernde arabische Dominanz gro\u00dfe Bedeutung, die mit der siegreichen Schlacht von Jerez im Jahr 711 in Andalusien begann. Bereits im achten und neunten Jahrhundert waren verschiedene Formen der Lauten in Gebrauch. In dem Buch Cantigas de Santa Maria , das in der Bibliothek der Klosterresidenz El Escorial &hellip; <a href=\"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/?page_id=373\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Gitarrenbau in Spanien<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-373","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=373"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/373\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":380,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/373\/revisions\/380"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}