{"id":331,"date":"2021-03-24T18:43:55","date_gmt":"2021-03-24T18:43:55","guid":{"rendered":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/?page_id=331"},"modified":"2021-03-31T12:38:43","modified_gmt":"2021-03-31T12:38:43","slug":"steg-und-stegeinlage","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/?page_id=331","title":{"rendered":"Steg und Stegeinlage"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Gitarrensteg \u00fcbertr\u00e4gt die Saitenschwingungen auf die Decke. Er ist \u00fcblicherweise auf die Decke geleimt, bei manchen, meist einfacheren Gitarren, auch verschraubt. Der Steg muss den Zug aller Saiten \u00fcber die Lebensdauer der Gitarren aushalten und sollte sich auch bei schlechten klimatischen Bedingungen nicht abl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Steg bietet als weitere Funktion eine Befestigungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr die Saiten, bei Klassikgitarren meistens einen Kn\u00fcpfblock, an dem die Saiten verknotet werden. Manche Klassikgitarren, auch historische, und die meisten Stahlsaitengitarren haben L\u00f6cher, die durch den Steg und die Decke reichen und tragen Pins\/Steckerl zur Befestigung der Saiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Saitenbefestigung tr\u00e4gt der Steg eine Einlage in einer Nut, meist aus Knochen, immer h\u00e4ufiger aus Kunststoff. Die Stegeinlage hat die Hauptfunktion, die Schwingungsl\u00e4nge der Saiten zu definieren. F\u00fcr eine perfekte Intonation werden die Auflagepunkte der Saiten auf der Stegeinlage bei Klassikgitarren manchmal f\u00fcr bestimmte Saiten einzeln angepasst (&#8222;kompensiert&#8220;), bei Stahlsaitengitarren fast immer. Eine zweite Funktion der Stegeinlage liegt darin, dass sie die Saitenlage bestimmt: Je h\u00f6her die Stegeinlage ist, desto h\u00f6her liegen die Saiten \u00fcber dem Griffbrett. Eine einfache M\u00f6glichkeit, die Saitenlage den eigenen Bed\u00fcrfnissen anzupassen ist im folgenden <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DsNc-ZIXQUU\" target=\"_blank\">Video <\/a>zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als weitere einfache M\u00f6glichkeit die Saitenlage anzupassen, kann man dem Kunden und Besitzer der Gitarre mehrere Stege mitzugeben. Der jeweilige Steg kann dann perfekt intoniert werden, bei Bedarf f\u00fcr individuell ausgew\u00e4hlte Saitens\u00e4tze, die ja jeweils spezifische Steifigkeiten haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr bekannte weitere L\u00f6sungen zur individuellen Saitenlageneinstellung und zur perfekten Intonation bieten die regelm\u00e4\u00dfig in Elektrogitarren eingebauten Systeme, die gew\u00f6hnlich aus Stahl angefertigt sind. Denkbar sind vergleichbare Systeme aus Holz und\/oder Knochen, die den Charakter einer Klassik- oder Akustikgitarre nicht zu sehr ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1\" height=\"1\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/745f4e00ecd04e16a5c95c4c716aac6f\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gitarrensteg \u00fcbertr\u00e4gt die Saitenschwingungen auf die Decke. Er ist \u00fcblicherweise auf die Decke geleimt, bei manchen, meist einfacheren Gitarren, auch verschraubt. Der Steg muss den Zug aller Saiten \u00fcber die Lebensdauer der Gitarren aushalten und sollte sich auch bei schlechten klimatischen Bedingungen nicht abl\u00f6sen. Der Steg bietet als weitere Funktion eine Befestigungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr die &hellip; <a href=\"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/?page_id=331\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Steg und Stegeinlage<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-331","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/331","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=331"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/331\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":351,"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/331\/revisions\/351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wilke-gitarrenlabor.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}